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Peter Paul Rubens oder Die Kunst der Werbung
Während manche Gemälde Peter Paul Rubens (1577-1640) auf den ersten Blick wie Illustrationen eines Kitschromans erscheinen, reicht ein wenig Geduld, um in seinen Werken eine Vielzahl mythologischer, religiöser oder historisch-politischer Anspielungen zu entdecken. Reine Landschaften oder Porträts ohne literarische Referenzen, die sogenannte l’art pour l’art, sind eine Errungenschaft der späten Neuzeit. Lange bevor das Radio, der Fernseher oder andere Nachrichten übermittelnde Medien erfunden waren, diente die Kunst in den verschiedenen Epochen mal mehr und mal weniger der Verbreitung von Neuigkeiten und Meinungen – und Rubens wusste genau, wie er mit seinen Gemälden die ungeteilte Aufmerksamkeit vor allem potenzieller Auftraggeber erlangen konnte. Es scheint fast, als hätte er bereits die AIDA-Formel…



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