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„Bedenke, dass du sterben wirst.”
Der Tod und das Sterben in der Kunst – in den verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte beschäftigten sich Künstler in ihren Werken mit dem Sterben und dem Tod, vor allem auch mit ihrem eigenen Ableben. Mittels unterschiedlichster Vanitas-Symbole veranschaulichten Künstler ihre eigene Sterblichkeit und hielten diese in ihrem Bildern auf eine einprägsame Weise dem Betrachter vor Augen. Von daher benennt man diese Darstellungen nach einem religiösen Leitsatz „Memento Mori – Bedenke, dass du sterben wirst”. So findet man das Memento Mori-Sujet als Stilmotiv immer wieder in der Kunst, mehrheitlich in Stillleben als in anderen Genren. Als typische Symbole verwendeten Künstler faulende oder mit Fliegen besetzte Früchte, umgekippte Weinkelche, Stundengläser, Totenschädel und…
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Auf Teufel komm raus – Symbolismus im Land der tausend Seen
Der personifizierte Tod, Teufel und Dämonen: Was für Italien die Renaissance und für die Niederlande das Barock war, ist für Finnland der Symbolismus. Zwei blasse, dunkel gekleidete Buben tragen einen verwundeten Engel auf einer Bahre davon, einer der jungen Träger wirft dem Betrachter einen strengen Blick zu. Der verwundete Engel (1903) von Hugo Simberg (1873-1917) gehört nicht nur zu den bekanntesten Gemälden Simbergs, sondern gilt auch als das Hauptwerk des finnischen Symbolismus, das 2006 von den Besuchern des Ateneums in Helsinki zum „Nationalen Gemälde“ Finnlands gewählt wurde. Im Garten des Todes (1896) kümmern sich drei in schwarze Umhänge gehüllte Skelette um die verschiedenen Pflanzen des Hochbeetgartens; während einer…






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