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Eine Royalistin auf der Flucht
Paris 1789, in der Nacht des 6. Oktober flüchtet eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit aus der Metropole. Als bekennende Unterstützerin des Königshauses ist die Lage im revolutionären Frankreich für Élisabeth Vigée-Lebrun (1755-1842) mittlerweile zu gefährlich. Über Lyon und Turin fliehend, landet sie schließlich in Rom, wo sie bis 1792 bleibt, bevor sie nach Paris zurückkehren wird. Doch als Royalistin – Marie Antoinette ist eine ihrer Auftraggeberinnen – hat sie mittlerweile alle französischen Bürgerrechte verloren. In dieser Situation rät man ihr, nach Wien zu gehen und dort als Porträtistin zu arbeiten. Dank ihres Rufes fällt es ihr nicht schwer, dort neue Aufträge zu erhalten. Ihre nächste Station ist Sankt Petersburg,…



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