-
Ein Künstler zwischen Genie und Wahnsinn
Wieviel Wahnsinn braucht es, um ein Genie zu sein? Am Beispiel Vincent van Goghs kann dieser Frage aufgrund seines ungewöhnlichen Lebens nachgegangen werden. Seine Bilder spiegeln eine Genialität wider, die nur bei wenigen Künstlern zu finden ist. Daher müssen die zahlreichen Selbstporträts van Goghs genannt werden, in denen keines dem anderen gleicht. Er entwickelte im Verlauf seines kurzen, aber überaus produktiven Lebens einen expressiven, autonom gewordenen Malduktus und übertrieb, verformte, zergliederte, vereinfachte und abstrahierte in seinen Bildnissen, um neue, selbstgültige Ausdruckswerte hervorzubringen. Van Goghs ungebremster Arbeitseifer zeigt sich deutlich in der großen Menge an Gemälden, die er in gerade einmal zehn Jahren anfertigte. Als Autodidakt malte er häufig ein oder…
-
Die Kunst zu verführen …
… oder von der Kunst verführt! In der zwischenmenschlichen Interaktion finden sich immer wieder Gelegenheiten, zu werben, umworben zu werden oder sich gegenseitig zu verführen. Und da es in der heutigen Zeit vermeintlich immer schwieriger wird, im Alltag, im Beruf oder online einen passenden Partner kennenzulernen, gibt es mittlerweile zusätzlich zum Knigge, von dem jeder mal gehört haben sollte, auch noch diverse Bücher und Kurse, die einem das „richtige Flirten“ beibringen wollen. Angeblich sollen sich damit zumindest die Chancen erhöhen, die Gelegenheit zur Verführung zu bekommen. Die Sache mit dem Verführen ist wirklich nicht ganz einfach und hat auch so gar nichts mit dem jugendsprachlichen „Abschleppen“ zu tun, auch wenn…






You must be logged in to post a comment.