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Shelley’s Art Musings – Das große C-Wort…
Nein, es ist nicht das, was Sie denken, es ist das Wort, das im Moment in aller Munde ist… Coronavirus. Man kann kaum den Fernseher oder das Radio einschalten oder sich an die sozialen Medien wenden, ohne Werbung zu sehen, die einem sagt, zu Hause zu bleiben, oder die schreckliche Situation zu hören, in der sich die Welt derzeit befindet. Worüber wir nicht viel hören, sind die herzerwärmenden Geschichten, die sich daraus ergeben haben. Wir sehen nicht, wie die Welt als eine Massengemeinschaft zusammengekommen ist, um gemeinsam an der Bekämpfung dieser Pandemie zu arbeiten. Auf der ganzen Welt ist Anerkennung für unsere Gesundheitsdienste und unsere Mitarbeiter an vorderster Front eingekehrt. Wir haben gesehen, wie diejenigen,…
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Rausch in der Literatur: von Gautier bis Cocteau
Der Drogenkonsum vieler Künstler ist ein offenes Geheimnis. Was oftmals als Quelle der Inspiration oder als reiner Zeitvertreib zum bloßen Vergnügen beginnt, endet für viele in der Abhängigkeit und der finalen Katastrophe. Es wäre müßig, die Namen der zahlreichen Künstler aufzuzählen, die den Drogentod gestorben sind. Viele darunter ließen sich nicht nur von der Wirkung des Rausches inspirieren, sondern verarbeiteten ihren Drogenmissbrauch thematisch in ihren Werken. Der französische Schriftsteller, Maler und Regisseur Jean Cocteau schildert in seinem Journal d’une désintoxication (‚Opium/Ein Tagebuch‘) aus dem Jahr 1930 seine Opiumsucht während eines Entzugsaufenthalts von 1928 in einer Klinik in Saint-Cloud. Cocteau beschreibt darin die Droge als „extremen Schlaf“; Opium, das sei die…






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