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100. Jahrestag des Todes von Auguste Renoir (1841 – 1919)

Am Sonntag, dem 3. Dezember 2019, jährt sich zum 100. Mal der Todestag eines der größten Künstler der Welt, Pierre-Auguste Renoir. Wir vermissen ihn so sehr!
Selbstbildnis, um 1875. Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown (MA).

Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Buch Auguste Renoir von Nathalia Brodskaya, herausgegeben von Parkstone International.

Porträt der Mutter des Künstlers, 1860. Privatsammlung.

Pierre-Auguste Renoir wurde am 25. Februar 1841 in Limoges als sechstes Kind des Schneidermeisters Léonard Renoir und seiner Frau Marguerite Merlet geboren. Drei Jahre später siedelte die Familie nach Paris über. Ab 1848 besuchte Renoir eine religiöse Schule, die von der Bruderschaft christlicher Schulen geleitet wurde.

Frédéric Bazille, 1867. Musée d’Orsay, Paris.

Der Komponist Charles Gounod (1818 bis 1893) nahm den Jungen in den Chor der Kirche Saint-Eustache auf. Die Eltern nahmen ihn 1854 von der Schule und schickten ihn in die Werkstatt der Brüder Lévy, wo er die Porzellanmalerei erlernen sollte. Sein jüngerer Bruder Edmond erzählte:

‚,Seine Kohlezeichnungen an den Mauern brachten die Eltern auf den Gedanken, dass er ein malerisches Talent besitze, und sie schickten ihn in die Lehre zu einem Porzellanmaler. […] Der junge Gehilfe ging ernsthaft an das Erlernen dieses Handwerks: Abends nach der Arbeit begab er sich, mit einem ihn an Größe weit überragenden Karton versehen, zu den kostenlosen Zeichenkursen. So ging es zwei oder drei Jahre lang.”

Dame mit Fächer, 1881. Sterling and Francine Clark Art Institute
Williamstown (Massachusetts)

Er machte große Fortschritte: Bereits nach einigen Monaten seiner Lehrzeit wurde er mit der Bemalung von Gegenständen beauftragt, die sonst nur erfahrenen Arbeitern anvertraut wurden, was ihn zu einem Objekt des Spottes machte – er wurde ‘Monsieur Rubens‘ genannt, und er weinte, weil man sich über ihn lustig machte. Einer der Arbeiter, Emile Laporte, beschäftigte sich in seiner Freizeit mit Ölmalerei. Er bot Renoir an, seine Leinwände und Farben zu benutzen.

Reiter im Bois de Boulogne, 1873. Kunsthalle, Hamburg.

Bald darauf entstand das erste Bild des künftigen Impressionisten. Es wurde im Haus der Renoirs in feierlicher Atmosphäre Laporte vorgeführt.

,,Es ist mir, als wäre es erst gestern geschehe“, erinnerte sich Edmond Renoir. ‚,Ich war noch ein Junge, verstand aber ganz gut, dass sich da etwas Wichtiges ereignete. Die Staffelei mit dem berühmten Bild stand direkt in der Mitte des größten Zimmers unserer bescheidenen Wohnung in der Rue d‘Argenteuil; alle waren nervös und brannten vor Ungeduld; ich wurde schön angezogen und sollte mich gut benehmen. Es war alles sehr feierlich.“

Kind mit Peitsche, 1885. Eremitage, St. Petersburg.
Wäscherinnen, um 1888. Museum of Art, Baltimore (Maryland).

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