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Mafiöse Kunstliebhaber oder Wie Giorgio de Chirico zum Godfather of Surrealism wurde
Was denn, die italienische Mafia hat jahrelang die Heimatgemeinde von Don Camillo und Peppone unterwandert?! Unerhört! Doch etwas in mir will ihr vergeben, der italienischen Mafia. Vermutlich der Teil, der die Kochszene in Scorseses Goodfellas liebt; der Teil, der sich diebisch (!) über Nachrichten wie die von einem neu eröffneten Museum in Kalabrien freut, dessen Bestand maßgeblich aus dem konfiszierten Besitz des ehemaligen „Pokerkönigs“ und ‘Ndrangheta-Mitglieds Gioacchino Campolo stammt. Bekannte Namen finden sich dort zuhauf, unter anderem der von Giorgio de Chirico (1888-1978), dem Urvater des Surrealismus. Großartige Kunst, trauriger Hintergrund. Seine besten Bilder entstanden im Krieg. Was sich der Nietzsche-Fan Giorgio de Chirico Zeit seines Lebens erhielt, war die…



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