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Die Grundlagen der Kunst: Die alten Meister in der englischen Malerei
Die Künstler waren Meister der Porträtmalerei, der Landschaftsmalerei und der Historienmalerei und verbanden klassische Techniken mit einer ausgeprägten englischen Sensibilität. Ihre Werke inspirieren auch heute noch und zeigen ein goldenes Zeitalter der Kunst, das die kulturelle Identität Englands geprägt und Generationen von Malern beeinflusst hat.
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Die Englische Malerei
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Die Englische Malerei von Vincent A. Smith, herausgegeben von Parkstone International. Gibt es überhaupt eine englische Schule der Malerei? Streng genommen passt das Wort ıSchule„ nur in sehr unvollkommener Weise zur Geschichte der englischen Malerei. Generell wird diese Vokabel verwendet, um eine Gesamtheit von Vorgehen und Traditionen, eine bestimmte Methode, einen charakteristischen Stil im Design und einen ebenso eigenständigen Geschmack in der Farbgebung zu bezeichnen – dies alles trägt zur Darstellung eines in den Köpfen der Künstler eines Landes zur gleichen Zeit bestehenden nationalen Ideals bei. In diesem Sinne spricht man von der Flämischen Schule, der Niederländischen Schule, der Spanischen Schule, von mehreren italienischen Schulen…
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Die Kunst zu verführen …
… oder von der Kunst verführt! In der zwischenmenschlichen Interaktion finden sich immer wieder Gelegenheiten, zu werben, umworben zu werden oder sich gegenseitig zu verführen. Und da es in der heutigen Zeit vermeintlich immer schwieriger wird, im Alltag, im Beruf oder online einen passenden Partner kennenzulernen, gibt es mittlerweile zusätzlich zum Knigge, von dem jeder mal gehört haben sollte, auch noch diverse Bücher und Kurse, die einem das „richtige Flirten“ beibringen wollen. Angeblich sollen sich damit zumindest die Chancen erhöhen, die Gelegenheit zur Verführung zu bekommen. Die Sache mit dem Verführen ist wirklich nicht ganz einfach und hat auch so gar nichts mit dem jugendsprachlichen „Abschleppen“ zu tun, auch wenn…
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Vom Meisterwerk auf die Geschenkbox
Wer kennt sie nicht, die zwei kleinen, rundlichen Engel, die Geschenkboxen, Bettwäsche, Glückwunschkarten, Briefmarken und jeden, eigentlich überflüssigen Kitsch- und Dekoartikel zieren? Und wer von den Konsumenten dieser Artikel weiß wirklich, aus welchem großartigen Kunstwerk diese beiden Putten separiert wurden, um ihr Dasein heute in unseren Wohnzimmern zusammenhangslos und für ein „Oh wie niedlich“ zu fristen? In Raffaels Sixtinischer Madonna sind sie entscheidender Bestandteil der Bildkomposition. Sie halten den Blick des Betrachters im Bild, der über Papst Sixtus zur Madonna mit dem Jesuskind und zur heiligen Barbara führt, die wiederum zu den Putten schaut. Die beiden erwiedern ihren Blick und nehmen den Betrachter in diesem erhabenen Renaissancegemälde gefangen. Die Bildgeometrie…












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