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Frida Kahlo und Diego Rivera: Eine doppelte Palette leidenschaftlicher Kreativität
Gerry Souter nicht nur die Biographien beider Künstler einander gegenüber, sondern hält dem Leser gleichzeitig mit viel Gefühl das dünne Band vor Augen, das die beiden größten mexikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts zusammen hielt.
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Ein Künstler zwischen Genie und Wahnsinn
Wieviel Wahnsinn braucht es, um ein Genie zu sein? Am Beispiel Vincent van Goghs kann dieser Frage aufgrund seines ungewöhnlichen Lebens nachgegangen werden. Seine Bilder spiegeln eine Genialität wider, die nur bei wenigen Künstlern zu finden ist. Daher müssen die zahlreichen Selbstporträts van Goghs genannt werden, in denen keines dem anderen gleicht. Er entwickelte im Verlauf seines kurzen, aber überaus produktiven Lebens einen expressiven, autonom gewordenen Malduktus und übertrieb, verformte, zergliederte, vereinfachte und abstrahierte in seinen Bildnissen, um neue, selbstgültige Ausdruckswerte hervorzubringen. Van Goghs ungebremster Arbeitseifer zeigt sich deutlich in der großen Menge an Gemälden, die er in gerade einmal zehn Jahren anfertigte. Als Autodidakt malte er häufig ein oder…
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Ein Verführer und die Liebe
Pablo Picasso, ein unermütlich arbeitender Künstler des letzten Jahrhunderts, der Zeit seines Lebens immer wieder neue Quellen der Inspiration suchte, die er oft aus der frisch erblühenden Liebe zu einer Frau zog. Seine zahlreichen Frauen waren Musen für ihn, um immer wieder neue, vielfältige und faszinierende Kunstwerke zu erschaffen. So griff der Charmeur im Verlauf seiner künstlerischen Karriere unter anderem immer wieder ähnliche Sujets aus den Bereichen Liebe, Liebespaare und erotisches Zusammensein in seinen Bildern auf. Seine Kunstwerke können als Tagebücher seines täglichen Lebens und vor allem seines seelischen und emotionalen Zustands verstanden werden, in denen er sein Verhältnis zu seinen zwischenmenschlichen Beziehungen offenbarte und reflektierte. Von daher zeigt sein…
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Turner, Monet und Twombly
Geboren im 18., 19., bzw. 20. Jahrhundert; ein Brite, ein Franzose und ein Amerikaner; Romantiker, Impressionist und abstrakter Expressionist. Drei Maler, die von ihren Grundvoraussetzungen her unterschiedlicher kaum sein könnten, und dennoch scheinen J. M. W. Turner, Claude Monet und Cy Twombly irgendetwas gemeinsam zu haben, das einen Vergleich der Werke ihrer jeweils letzten Schaffensjahre rechtfertigt. Versuchen wir einmal den riesigen Pulk an Werken ein wenig zu vergessen, die ihren jeweiligen Stil „allgemein“ kennzeichnen und werfen wir ausschließlich einen Blick auf ihre letzten etwa 20 Jahre. So wird vor allem bei Turner die Wandlung des Stils in Richtung einer impressionistischen Malweise erkennbar, die dann wiederum mit der Monets‘ vergleichbar wird.…












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