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Paul Gauguin und die Impressionisten (Teil 2)
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Paul Gauguin (ISBN: 9781781605639) von Jp. A. Calosse, herausgegeben von Parkstone International. Sie können Teil 1 hier lesen. Wie Pissarro selbst bekannte, tat er das ohne Ansehen der Person und ziemlich überzeugend. Der Bruch mit dem Impressionismus tritt in der Kunst Gauguins erstmals in Rouen in der Kleinplastik auf, und zwar beim Schnitzen einer kleinen Holzschatulle, die offenbar für die Aufbewahrung von Schmuck bestimmt war. Das Dekor der Außenseiten, die mit Theatermasken und Tänzerinnen in Ballettröckchen (einer Komposition von Degas entlehnt) verziert sind, steht in deutlichem Widerspruch zu der auf dem Boden der Schatulle liegenden Grabfigur, die an eine peruanische Mumie erinnert. Die Gegenüberstellung dieser Motive,…
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Faszination eines Berges
Im Jahr 1830 befindet sich ein Mann um die 70 Jahre in der näheren Umgebung eines gewaltigen Vulkans, von dessen Anblick er fasziniert ist. So beginnt dieser Mann, ein Künstler, der seine Bilder selbst mit „der vom Zeichnen Besessene“ unterschreibt, in mehreren Serien diesen Berg – Wahrzeichen und Sinnbild eines ganzen Landes – festzuhalten. Sein Name: Katsushika Hokusai (1760-1849), einer der bekanntesten Ukiyo-e-Künstler Japans. Ukiyo-e kann im Deutschen mit „Bilder der fließenden Welt“ übersetzt werden. Zwischen 1830 und 1832 fertigt Hokusai erstmals eine Serie von Ukiyo-e mit dem Titel Fugaku sanjūrokkei (Die sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji) an. Der höchste Berg Japans gilt aufgrund seines sehr symmetrischen Vulkankegels als einer…






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