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Die abstrakte Welt von Wassily Kandinsky und der Klang der Malerei
Als Gründungsmitglied des Blauen Reiters und wichtiger Lehrer am Bauhaus prägte Kandinsky sowohl die moderne Malerei als auch die Kunsttheorie. Seine dynamischen Kompositionen, lebendigen Farben und einflussreichen Schriften bestimmen bis heute die Grundlagen der abstrakten Kunst.
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Les Demoiselles d’Avignon – Der Durchbruch zum Kubismus
Les Demoiselles d'Avignon: fünf junge Damen, die die moderne Kunst für immer verändern sollten. Gesichter, die man gleichzeitig von vorn und im Profil erkennt, verwinkelte Körper, deren üppige Formen hinter asymmetrischen Linien verschwinden - mit diesem Gemälde revolutionierte Picasso die Geschichte der Malerei. 1907 war der Kubismus geboren.
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Frühe Jahre: Die Persönlichkeit Der Georgia O’keeffe
Am Zeitraum zwischen Geburt und Tod der Georgia O’Keeffe (1887-1986) streift die gesamte moderne Geschichte der Vereinigten Staaten vorbei wie ein Hollywood-Film. Aus einer kleinen Stadt stammend, schafft sich Georgia O’Keeffe erst in New York einen Namen; jenes New York, das Mitte des 20. Jahrhunderts Paris als Welthauptstadt der Kunst ablöst.
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Paul Klee – Es ist interessant, wie trotz allen Abstraktionen die Sache real bleibt
Der Schweizer Künstler Paul Klee (1879-1940) wird der Abstrakten Kunst zugeordnet. Doch wie lässt sich Abstraktion eigentlich definieren? Der Begriff ‚abstrakt‘ steht im Gegensatz zu ‚real‘ und hat nur in der Gegenüberstellung zu seinem Antonym eine Bedeutung, denn wenn nichts real wäre, könnte natürlich auch nichts von der Realität abstrahiert, d. h. vereinfacht oder verallgemeinert werden. Alles, was in der Wissenschaft nicht gemessen werden kann, ist nicht real. Träume, Wünsche, Ideen, Vorstellungen – alles ist subjektiv und dem Begriff nach zunächst nicht real. Doch mittels der Kunst kann dieses Nicht-Reale in etwas Reales umgeformt werden: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ behauptete Klee zu recht in seinen theoretischen…
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Turner, Monet und Twombly
Geboren im 18., 19., bzw. 20. Jahrhundert; ein Brite, ein Franzose und ein Amerikaner; Romantiker, Impressionist und abstrakter Expressionist. Drei Maler, die von ihren Grundvoraussetzungen her unterschiedlicher kaum sein könnten, und dennoch scheinen J. M. W. Turner, Claude Monet und Cy Twombly irgendetwas gemeinsam zu haben, das einen Vergleich der Werke ihrer jeweils letzten Schaffensjahre rechtfertigt. Versuchen wir einmal den riesigen Pulk an Werken ein wenig zu vergessen, die ihren jeweiligen Stil „allgemein“ kennzeichnen und werfen wir ausschließlich einen Blick auf ihre letzten etwa 20 Jahre. So wird vor allem bei Turner die Wandlung des Stils in Richtung einer impressionistischen Malweise erkennbar, die dann wiederum mit der Monets‘ vergleichbar wird.…














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