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Von der mittelalterlichen zur Naiven Kunst – eine ähnliche Annäherung?
Die naive Kunst erlangte erstmals gegen Ende des 19. Jahrhunderts Popularität. Bis zu jener Zeit hatte sich diese von Autodidakten ohne formale Ausbildung praktizierte und durch Spontaneität und Einfachheit charakterisierte Ausdrucksform nur geringer Wertschätzung bei „professionellen“ Künstlern und Kunstkritikern erfreut.
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Naive Kunst: „Nachfolger“ der primitiven Künste am Ende des 19. Jahrhunderts
Die naive Kunst wird in Frankreich durch Künstler wie Henri Rousseau, Séraphine de Senlis, André Bauchant und Camille Bombois vertreten. Sie hat aber auch in anderen Ländern namhafte Vertreter, etwa Joan Miró, Guido Vedovato, Niko Pirosmani und Ivan Generalic gefunden.
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Schwarze Kunstsache
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Buch Die Kunst Afrikas von Maurice Delafosse, herausgegeben von Parkstone International. Es lässt sich nicht bestreiten, dass der Sinn für Kunst innerhalb der schwarzen Gesellschaft stark ausgeprägt ist. Selbst der Diplomat und Schriftsteller Graf Arthur de Gobineau erkannte diese Tatsache ohne Zögern an. Allerdings ist dieser Sinn nicht in allen Künsten gleich stark ausgeprägt, und fast überall, wo er sich offenbart, tut er das vornehmlich eher im Sinne der dekorativen Wirkung oder des erzeugten Eindrucks als im Sinne der plastischen Schönheit, der Anmut oder Perfektion des Ensembles. Die Darstellung der Tiere Sobald das Feld der menschlichen Darstellung – oder eher dessen, was in unseren Augen…









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