-
Pierre Bonnard – Der ‚Prophet‘ des Post-Impressionismus
Pierre Bonnard (1867-1947) war der Anführer einer Gruppepostimpressionistischer Künstler, die sich selbst Nabis, hebräisch für ‚Prophet‘, nannten. Zusammen mit Malern wie Vuillard, Roussel und Denis revolutionierte er den Geist dekorativer Techniken in einer der wichtigsten Perioden in der Geschichte französischer Malerei.
-
Die soziale Welt von Élisabeth Vigée-Lebrun
Élisabeth Vigée-Lebrun war nicht nur eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, die zur französischen Académie Royale de Peinture zugelassen wurden, sondern auch begehrte Porträtistin in Adelskreisen.
-
Élisabeth Vigée-Lebrun (deutsche Version) – Hermann Clemens Kosel
Élisabeth Vigée-Lebrun war nicht nur eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, die zur französischen Académie Royale de Peinture zugelassen wurden, sondern auch begehrte Porträtistin in Adelskreisen. Ihre Gemälde sind Zeugnisse eines der Schlüsselmomente in der Geschichte Europas. Vigée-Lebrun wusste ihre Modelle stets ins rechte Licht zu rücken und brachte ihren feinsinnigen Malstil zur Perfektion.
-
Das Stürmen der Bastille, ein Wendepunkt in der Französischen Revolution
Der französische Nationalfeiertag ist der Jahrestag der Erstürmung der Bastille am 14. Juli 1789, einem Wendepunkt der Französischen Revolution. Die als Bastille bekannte mittelalterliche Rüstkammer, Festung und das politische Gefängnis repräsentierten die königliche Autorität im Zentrum von Paris. Das Gefängnis enthielt zur Zeit der Erstürmung nur sieben Insassen, wurde aber von den Revolutionären als Symbol für den Machtmissbrauch der Monarchie angesehen; sein Fall war der Brennpunkt der Französischen Revolution.
-
Eine Royalistin auf der Flucht
Paris 1789, in der Nacht des 6. Oktober flüchtet eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit aus der Metropole. Als bekennende Unterstützerin des Königshauses ist die Lage im revolutionären Frankreich für Élisabeth Vigée-Lebrun (1755-1842) mittlerweile zu gefährlich. Über Lyon und Turin fliehend, landet sie schließlich in Rom, wo sie bis 1792 bleibt, bevor sie nach Paris zurückkehren wird. Doch als Royalistin – Marie Antoinette ist eine ihrer Auftraggeberinnen – hat sie mittlerweile alle französischen Bürgerrechte verloren. In dieser Situation rät man ihr, nach Wien zu gehen und dort als Porträtistin zu arbeiten. Dank ihres Rufes fällt es ihr nicht schwer, dort neue Aufträge zu erhalten. Ihre nächste Station ist Sankt Petersburg,…















You must be logged in to post a comment.