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Shelley’s Art Musings – Amors Lüge – Damien Hirst
Cupid's Lie ist eine goldene Skulptur des Gottes der Begierde und der Zuneigung. Ein im Verhältnis zum Kinderskelett unproportionierter Kopf, versteinerte Flügel und die Hände in ergriffener Haltung. Der Schädel liegt fast lächelnd in seiner letzten Ruhestätte.
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Madonnen
Zur Zeit der Renaissance porträtierten die italienischen Maler traditionell die Frauen ihrer Mäzene als Madonnen. Über Jahrhunderte hinweg wurde die Jungfrau Maria in religiösen Gemälden als milde und beschützende Mutter Gottes gemalt.
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Goya (deutsche Version)
Goya ist einer der zugänglichsten Maler. Seine Kunst ist wie sein Leben ein offenes Buch und es ist nicht die Kunst einer idealen, sondern einer garstigen und unheimlichen Welt. Seine “fantastischen Figuren” erfüllen uns mit einer hämischen Freude, regen unsere diabolischen Instinkte an und lassen uns erschauern.
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Dalí, der Göttliche
„Ich glaube an Gott, aber ich habe keinen Glauben“, so ambivalent dieser Satz erscheinen mag, so treffend past er doch zu Salvador Dalís Einstellung gegenüber dem Allmächtigen und Religion. Durch seine Kindheit geprägt – die Familie seiner Mutter war zutiefst vom katholischen Glauben überzeugt, während sein Vater atheistisch erzogen worden war – sollte sich der Surrealist sein Leben lang mit dem Thema Glaube / Nichtglaube auseinandersetzen. In seiner Jugend und seinen frühen Jahren als Künstler eiferte er dem Vater nach, verachtete Reglion, und seine Bilder beinhalten durchaus blasphemische Ansätze, die Empörung und scharfe Kritik hervorriefen. Jedoch in den 1940er Jahren, als um die 40-jähriger, etablierter Künstler, kehrte er zum Katholizismus…
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Das Licht am Horizont
Viele kennen das seltsame Gefühl, wenn man weit draußen auf dem Meer ist, wenn kein Horizont in Sicht und einfach nichts anderes als Wasser um einen herum ist, Wasser und darüber der grenzenlose Himmel. Die Ferne, die Leere, das Ungewisse mag unter anderen Umständen vielleicht ein Gefühl der Freiheit auslösen, nach einer gewissen Weile jedoch, insbesondere, wenn man nicht weiß, wie weit das Ziel noch entfernt ist, ob man es erreichen wird oder wenn man sich gar in den Weiten des Meeres verloren glaubt, überwiegt das Unbehagen und das Gefühl des Verlorenseins. Wie viel bedeutet es in solchen Momenten, wenn man tief in seinem Inneren weiß, dass man nicht alleine…















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