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Der Teufel hält die Fäden, die uns bewegen!
Satan, Beelzebub, Luzifer… der Teufel hat viele Namen und Gesichter; sie alle haben Künstlern stets als Inspirationsquelle gedient. Bilder von Teufeln wurden oftmals von kirchlichen Personen von hohem Rang in Auftrag gegeben, um, je nach Gesellschaft, mit Bildern der Furcht oder Ehrfurcht und mit Darstellungen der Hölle die Gläubigen zu bekehren und sie auf den von ihnen propagierten rechten Pfad der Tugend zu geleiten.
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Die Darstellung von Hölle und Himmel in Tod und Jenseits in der Kunst
Seit Grabdenkmäler auf den Gräbern errichtet wurden, hat die Vorstellung vom Tod und vom Leben nach dem Tod einen wichtigen Stellenwert in der Kunstwelt erlangt. In diesem Buch untersucht Victoria Charles, wie die Kunst im Laufe der Jahrhunderte der Spiegel dieser Fragestellungen zum Jenseits geworden ist.
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Hieronymus Bosch, die Hölle und späte Weihen
Im Jahr 1951 wurde Wilhelm Frängers Werk Das Tausendjährige Reich. Grundzüge einer Auslegung (1947) in die englische Sprache übersetzt und damit der internationalen Kunstgeschichte zugänglich. Das Buch, das vor allem Boschs Gemälde Der Garten der Lüste (1500-1505, Frängers Titel lautete ‚Das Tausendjährige Reich‘) interpretierte, war sowohl in der wissenschaftlichen Welt als auch der kunstinteressierten Öffentlichkeit eine Sensation. Frängers Interpretation, dass Bosch seine großen Altarbilder nicht für orthodoxe religiöse Zwecke, sondern für quasi-religiöse Kulte geschaffen habe, wurde als ein Wendepunkt für das Verständnis dieses rätselhaften Künstlers angesehen. Während die meisten Kunsthistoriker, die sich nach Frängers Tod im Jahr 1964 mit Bosch beschäftigten, diese These zurückgewiesen haben, gibt es immer noch Anhänger…
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Brueg/uegh/eug/eughel ist kein Bosch
Ihr spielt Stadt, Land, Fluss. B ist an der Reihe. Alles ausgefüllt (Böß-Gesäß, Belarus, Black Cock Down…), nur einen Künstler braucht ihr noch. Okay, ihr habt längst Beyoncé, Beatles (Hallo, es war nach einem Künstler gefragt!) oder Blümchen geschrieben. Vielleicht ja sogar Bacon oder Botticelli. Aber sagen wir, aus irgendeiner Laune des Universums heraus ist euch dieser flämische Maler aus dem 16. Jahrhundert in den Sinn gekommen. Ihr setzt an: B, klar. R, logisch. Also: ‚Br…‘ Der Kenner stutzt schon hier. ‚…ueg…‘ „Fääärtich!!“, kreischt es in euer Ohr. Anschließend die ewige Diskussion, ob das nun zählt oder nicht. Tut‘s natürlich nicht, die Punkte sind futsch. Und das alles nur, weil…












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