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Gustav Caillebotte (1848-1894)
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Gustave Caillebotte (ISBN: 9781781608050) von Nathalia Brodskaïa und Victoria Charles, herausgegeben von Parkstone International. Gustav Caillebotte (1848-1894) ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des französischen Impressionismus. Er war nicht nur ein sehr passionierter Maler, der rund 500 Gemälde schuf, sondern unterstützte zudem seine zeitgenössischen Künstlerkollegen als Sammler, Mäzen und Initiator von durch ihn finanzierter und organisierter Ausstellungen. Dessen ungeachtet gehört er bis heute zu den weniger beachteten impressionistischen Malern. Gustav Caillebotte wurde am 19. August 1848 als Ältester von drei Söhnen des zweifach verwitweten Tuchhändlers, Handelsrichters und Immobilienhändlers Martial Caillebotte und dessen dritter Frau Céleste Daufresne in Paris geboren, wo er in einem großbürgerlichen Umfeld aufwuchs.…
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Felix Vallotton im Rampenlicht (1865-1925)
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Buch Félix Vallotton von Nathalia Brodskaïa, herausgegeben von Parkstone International. ,‚…Sehr sonderbar, dieser Vallotton “ so beschrieb ihn einer seiner Jugendfreunde, der Herausgeber der Revue blanche, Thaddäus Natanson. Und in der Tat: Sogar seinen engsten Freunden blieb er lange unverständlich. In den Pariser Künstlerkreisen, in denen beide verkehrten, gab es nicht wenige komplizierte Persönlichkeiten, doch selbst dort stand Vallotton ein wenig abseits. Dies lag wahrscheinlich sowohl an dem Überraschenden seines Charakters als auch an seiner Kunstauffassung überhaupt. Die Malerei liebte er, dennoch gab er sie völlig unvermutet ganz zu Beginn seines Weges auf und wurde einer der bedeutendsten Grafiker im Europa der Jahrhundertwende.…
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Gustave Courbet, der Maler des Skandals: die Vendôme-Säule, der Fall der Frau mit dem Papagei und der Ursprung der Welt.
Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem Buch Gustave Courbet von Georges Riat (Autor), Caroline Eydam (Übersetzerin), herausgegeben von Parkstone International. Die Vendôme-Säule Einschmelzung der Säule. Derartige Entschlüsse mussten den Bürgermeistern der 19 Bezirke, ihren Rüstungskommissionen und anschließend der Regierung der nationalen Verteidigung und dem Oberbefehlshaber der Armee von Paris mitgeteilt werden. Es wurde folgendermaßen verfahren: am nächsten Tag ließ der Bürger und spätere Ministerpräsident Jules Ferry den Beschluss durch alle Bürgermeisterämter von Paris annehmen. Er ließ unter der Toreinfahrt des Bürgermeisteramtes eine Gerüstbühne errichten und hielt eine leidenschaftliche Rede über die Provokation und Zustimmung zur Demolierung der Säule. Nach dem Beschluss der Rüstungskommission des VI. Bezirks entschied Jules Simon, dass…
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Die Geschichte zum Bild
Ein gutes Buch zu lesen, sich in seinen Charakteren zu verlieren, ihnen gedanklich ein physisches Äußeres zu verleihen, Emotionen nachzuvollziehen und sich mit ihnen zu identifizieren, bedeutet, einen Moment der Kurzweil genießen. Doch was uns bei der Metamorphose der Geschichte in Bilder so einfach fällt, scheint umgekehrt mitunter abwegig. Gemälde und Skulpturen werden betrachtet, für schön befunden oder auch nicht, analysiert und interpretiert, die technische Meisterleistung wird gelobt und Details werden bewundert. Doch in all der mehr oder weniger wissenschaftlichen Auseinandersetzung scheint es absurd, die Kurzweil zu genießen, zum Dargestellten auch eine Geschichte zu erfinden, das Bild aus seiner singulären Stellung als plane kolorierte Leinwand in die Komplexität der Künste…
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Zwischen Realismus und Impressionismus, zwischen privatem und öffentlichem Raum
Der französische Impressionismus hat viele große Namen hervorgebracht: Bazille, Cézanne, Degas, Gauguin, Manet, Monet, Sisley, Morisot, Pizarro und Renoir, um nur einige zu nennen. Sie alle waren Impressionisten, strebten nach einer Erneuerung der Kunst, waren der Freilichtmalerei verpflichtet und trotz gleicher Ziele war doch jeder für sich einzigartig. Ergänzen Sie der (Un-)Vollständigkeit halber diese Aufzählung noch um einen weiteren Künstler, der in der deutschen Kunstgeschichte erst in den letzten Jahren wirklich Beachtung fand: Gustave Caillebotte (1848-1894). Der Künstler, der bisher noch mehr Bedeutung als Mäzen und Sammler erlangte und in enger Freundschaft zu Monet, Renoir und Sisley stand, wurde zum ersten Mal 1994 in einer größeren Ausstellung in Paris gewürdigt.…
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Caillebotte
Man muss auch in dickleibigen oder vielbändigen Lexika lange nach Informationen über Gustave Caillebotte (1848-1894) suchen, bevor man meistens recht dürftige Auskünfte erhält. Am ehesten findet man sie in den zeitgenössischen Exemplaren der Zeitschrift Le Yacht, die über den begeisterten Segler und erfahrenen Bootsbauer, der auf die über zwanzig von ihm entworfenen und gebauten Yachten zu Recht stolz war, berichten. Anfangs segelte er auf der Seine, später aber von seinem normannischen Domizil aus sowie von Le Havre oder Trouville, dem Nachbarort des damals recht mondänen Badeortes Deauville, als erfolgreicher Regattateilnehmer vor der Küste der Normandie. Sein Selbstporträt (etwa 1892; Musée d’Orsay, Paris) zeigt einen selbstbewussten, wettergewohnten Mittvierziger, weist aber nicht…
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Stereotypen und russischer Realismus
Das alte Zarenreich Russland wird heute immer noch mit vielen Stereotypen verbunden: Selbstgebrannter Wodka in trinkfreudigen Gesellschaften mit Balalaika-Musik oder mit traditionellen Trachten und Volkstänzen. Nach Umfrage des Magazins Der Spiegel vom Dezember 2007 sollen Russen tapfer und gastfreundlich sein. Aber was weiß man wirklich von diesem flächenmäßig größten Staat, der vor allem Kälte und Winter mit langen Nächten assoziiert? Dem einen mögen die Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Igor Strawinsky oder die Opern-Diva Anna Netrebko ein Begriff sein, dem anderen Literaten wie Alexander Puschkin, Lew (Leo) Tolstoi oder Fjodor Dostojewski, und vielleicht mag auch der eine oder andere die Namen der Maler Ilja Repin und Valentin Serow schon einmal vernommen…





















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