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Nostalgie, wenn du uns erst einmal hast…
Seitdem Playboy und andere Illustrierte Fotografien des weiblichen Körpers für den modernen Massenmarkt erschlossen haben, hat die erotische Fotografie viel ihres künstlerischen Wertes eingebüßt. So wie die Malerei und die Bildhauerei stand aber auch sie einst im Dienste der künstlerisch anspruchsvollen Erotik.
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Bauhaus: Ausdruck einer Generationenutopie und Gesellschaft
Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die Geschichte des Bauhauses und legt besonderen Wert auf eine umfangreiche Bilddokumentation, die Zusammenhänge und Entwicklungen nachvollziehbar macht und dem interessierten Leser über die Sprache der Dinge auch einen optischen Zugang zum Bauhaus ermöglicht.
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Erkunden Sie wunderschöne Landschaften mit Marco Polo in “Das Buch der Wunder”
Marco Polo wurde im mittelalterlichen Venedig in eine wohlhabende Händlerfamilie geboren. Nach einer 24-jährigen Reise durch Fernost beschrieb er im Jahre 1299 seine Abenteuer einem seiner Mitgefangenen, einem Schriftsteller von Abenteuerromanen namens Rustichello da Pisa.
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Eine Kulturgeschichte mit Bikini Story
Im Jahre 1946 entdeckt die Welt auf den Marshallinseln ein Atoll namens Bikini, auf dem die Amerikaner verheerende Atomtests durchführen. Weit mehr als nur ein einfaches Badeutensil trägt der Bikini in den 1970er-Jahren wesentlich zur sexuellen Befreiung und den Veränderungen der Beziehung zwischen den Geschlechtern bei.
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Die Dessous (Teil 2)
Viele Frauen kaufen Dessous, um ihrem Partner — oder sich selbst — eine Freude zu machen. Und dennoch scheinen seit vielen Jahrhunderten die Frauen immer bekleidet zu sein, um diejenigen Kleidungsstücke zu verbergen, die ihren „nichtöffentlichen“ Bereich bedecken. Die Damen- Unterwäsche hat also auch eine andere Funktion als nur die, den Körper erotisch zu machen.
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Das erotische Foto
Mit dem Auftreten von Magazinen wie Playboy oder Penthouse, in denen die Körper der Frauen in Hochglanz-Form gebracht zu sein scheinen wie ein maschinell hergestelltes Produkt, ausgedacht, um es in möglichst großer Anzahl visuell einzusetzen, verlor die erotische Fotografie ihre Adelsurkunden.
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Die Linse als Zeitzeuge
Nackt, das Gesicht verzerrt von Schmerz, voller Todesangst: wohl kaum ein anderes Bild verdeutlicht die Schrecken des Vietnamkrieges so eindrucksvoll wie das Foto, das die neunjährige Phan Thi Kim Phúc zeigt, wie sie 1972 in Trang Bang, einem Dorf unweit von Saigon, vor einem Napalm-Luftangriff flieht. Die Fotografie verbreitete sich rasch um die ganze Welt und machte das Mädchen zur Ikone des Vietnamkrieges. Rund zehn Jahre zuvor ging Malcolm Brownes schockierende Aufnahme eines brennenden vietnamesischen Mönchs ins kollektive Bildgedächtnis der Menschheit ein – als Manifest für die Auflehnung gegen die Unterdrückung eines Volkes und als Symbol gegen die Instrumentalisierung von Individuen zugunsten der Erreichung eines höheren Ziels. Selbst der damalige…
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Mein Haus, mein Auto, mein Boot – Der erste Eindruck zählt!
Brauchen wir heutzutage eigentlich noch die Porträtkunst, wo doch eigentlich jeder eine oder sogar mehrere Digitalkameras besitzt? Und wo doch jeder, der seine Kamera mal zu Hause vergessen hat, unterwegs Schnappschüsse mit seiner Handykamera machen kann? Was unterscheidet die Fotografie und die Porträtmalerei? Und wer nutzt diese heute noch? Das Fotografieren gehört heute zum Alltag. Fotografiert wird alles und jeder: die Geburtstagsfeier mit Freunden, die Geburtstagspost, die Geschenke, der Hund der Gastgeberin, die einzelnen Schritte vom Teig zum fertigen Schokoladenkuchen – alles, einfach alles wird klitzeklein dokumentiert und stolz bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken der Welt präsentiert. Die persönlichen Informationen, die Anzahl der Freunde und die von Freunden geposteten…
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Zwischen Realismus und Impressionismus, zwischen privatem und öffentlichem Raum
Der französische Impressionismus hat viele große Namen hervorgebracht: Bazille, Cézanne, Degas, Gauguin, Manet, Monet, Sisley, Morisot, Pizarro und Renoir, um nur einige zu nennen. Sie alle waren Impressionisten, strebten nach einer Erneuerung der Kunst, waren der Freilichtmalerei verpflichtet und trotz gleicher Ziele war doch jeder für sich einzigartig. Ergänzen Sie der (Un-)Vollständigkeit halber diese Aufzählung noch um einen weiteren Künstler, der in der deutschen Kunstgeschichte erst in den letzten Jahren wirklich Beachtung fand: Gustave Caillebotte (1848-1894). Der Künstler, der bisher noch mehr Bedeutung als Mäzen und Sammler erlangte und in enger Freundschaft zu Monet, Renoir und Sisley stand, wurde zum ersten Mal 1994 in einer größeren Ausstellung in Paris gewürdigt.…
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Caillebotte
Man muss auch in dickleibigen oder vielbändigen Lexika lange nach Informationen über Gustave Caillebotte (1848-1894) suchen, bevor man meistens recht dürftige Auskünfte erhält. Am ehesten findet man sie in den zeitgenössischen Exemplaren der Zeitschrift Le Yacht, die über den begeisterten Segler und erfahrenen Bootsbauer, der auf die über zwanzig von ihm entworfenen und gebauten Yachten zu Recht stolz war, berichten. Anfangs segelte er auf der Seine, später aber von seinem normannischen Domizil aus sowie von Le Havre oder Trouville, dem Nachbarort des damals recht mondänen Badeortes Deauville, als erfolgreicher Regattateilnehmer vor der Küste der Normandie. Sein Selbstporträt (etwa 1892; Musée d’Orsay, Paris) zeigt einen selbstbewussten, wettergewohnten Mittvierziger, weist aber nicht…




























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